Open Education in a Nutshell

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Die menschliche Fähigkeit des Lernens, so wie sie die Evolution hervorgebracht hat, folgt naturgemäß einem Open-Prinzip: Wir nehmen Unbekanntes auf, mixen es mit Bekanntem, verweben all dies zu etwas Neuem und geben unsere Erfahrungen an andere weiter. Obwohl es so naheliegend erscheint, Lernen auch im digitalen Raum in offenen Strukturen zu organisieren, hat die digitale Open-Bewegung den Bildungsbereich erst relativ spät erreicht. Doch vor allem in den letzten beiden Jahren kam spürbar Bewegung in das Thema: 2011 und 2012 betraten viele neue, z.T. von Hochschulen initiierte Plattformen das öffentliche Parkett und geben uns eine Vorstellung davon, wohin sich Open Education entwickeln könnte.

Die Session führt in das Thema Open Education ein und beschäftigt sich mit der Frage, was wir – in der Traditionslinie anderer Open-Bewegungen – unter dem Begriff verstehen können. Anhand vielversprechender Fallbeispiele beleuchten wir überblicksartig unterschiedliche Formen und Formate von Open-Education-Angeboten, streifen den Aspekt der jeweils dahinterstehenden Geschäftsmodelle und gehen der Frage nach, wie die einzelnen Erscheinungsformen von Open Education unsere gewohnten Regeln von (institutioneller) Bildung sowie unser Bildungsverhalten verändern könnten.

Die Session ist bewusst als breit gefächerte Einführung konzipiert, da frühere Veranstaltungen (OER Camp und Social Media Week, September 2012) zeigten, dass selbst bei denjenigen, die sich bereits mit offener Bildung beschäftigen, noch von keinem einheitlichen Wissensstand ausgegangen werden kann.

Gerrit Wahle fällt leider aus als Sprecher, er wird von Daniel von Ritter vertreten